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Kindertaufe?
undecided hat mich zu nem spannenden Thema inspiriert:
Findet ihr es gut, wenn Eltern ihre Kinder taufen lassen?
Oder meint ihr, dass man für die Taufe etwas älter sein muss, um diese Entscheidung selbst zu treffen?
Ich bin gespannt auf eure Ansichten?
rose, 14.01.2011


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dagegen!
um dir, Hannes, gleich zu antworten, schreib ich hier gleich die 1. Antwort.

ich bin eher dagegen. wobei man dabei natürlich "taufe" genau definieren muss und sich im klaren sein, was das genau is. mein opa hat mir mal gesagt: bei der konfi sagst du ja zu gott, aber bei der taufe sagt gott ja zu DIR, ohne, dass du irgendwas dafür machen musst.

da denke ich mir dann aber wieder: was ist mit den kindern, die von ihren eltern nicht getauft werden? sagt gott zu denen nicht ja?
ich denke, der glauben ist eine sache, wozu man selbst ja sagen muss. oder eben auch nicht. aber diese entscheidung kann einem niemand abnehmen.
dazu hat der mensch einen freien willen. den kann er aber erst wirklich benutzen, wenn er dem kleinkindalter entwachsen ist.

mein papa hat mal gesagt: eltern lassen ihre kinder doch impfen, wenn sie es für richtig halten, suchen die schule raus, die wahrscheinlich die beste für ihr kind ist. warum soll es mit der taufe anders sein?

da sage ich: weil ohne glauben die ganze taufe sinnlos ist!

rose, 14.01.2011, 16:46 Uhr
Antwort 1/4

Dieses Thema wird nicht alt.
Vor zwei Jahren gab es diesen Gesprächsgang hier schon mal. Da hast du dich ja selber schon dran beteiligt. Hier der Link dazu:

http://www.jugendfest.de/ gespraechsstoff/ meinungsecke/ beitrag_ausgabe.php?thema=404

(Lehrzeichen bitte entfernen - ohne sie nimmt jugendfest.de den Beitrag nicht an.)

Die Meinung, die ich dort äußere, hat sich in dieser Zeit nicht geändert.

gerd, 24.01.2011, 22:51 Uhr
Antwort 2/4

ja sagen
es kommt hier natürlich wirklich in erster linie darauf an, wie man taufe definiert oder was man darunter versteht. ich muss da immer an taufen denken, bei denen ich selbst zugegen war, am meisten an die, bei der ich selbst ein "ja mit gottes hilfe" sprach - als patin. dabei verstehe ich dieses "ja-sagen", was rose angesprochen hat, folgendermaßen:
gott sagt meiner meinung nach grundsätzlich zu jedem ja. und zwar ziemlich unabhängig, ob er/sie getauft ist oder nicht.
der kleine mensch, der getauft werden soll ist in den meisten fällen gar nicht fähig, selbst in allen konsequenzen zu entscheiden, ob er dieses ja zu gott leben will und kann. ich bezweifle aber, ob man das überhaupt irgendwann kann - aber das ist eine andre geschichte.
um jetzt aber einen grundstein zu legen, vielleicht auch um die eltern und verwandten des menschleins zu stärken, geben die ihr versprechen, ihr bestes zu geben, das menschlein in den glauben einzuführen. und ich seh das dann auch ähnlich wie gerd in der von ihm verlinkten diskussion: um gottes hilfe bitte, gottes schutz, gott danken für das kind, einen fixpunkt haben (wenn ich das mal so ganz kurz zusammenfassen darf).
und wenn man dann "mündiger" wird im glauben, dann kann man selbst entscheiden: will ich diesen weg weitergehen? wenn nicht dann kann man die taufe zugegebenermaßen vielleicht als last empfinden, wie eine narbe von einer verletzung, eine dunkle erinnerung. aber ich glaube eigentlich nicht, dass das passiert: denn wenn man wirklich nicht an gott glaubt, kann einem die taufe auch egal sein.

monchichi, 25.01.2011, 12:18 Uhr
Antwort 3/4



...dann passt er auf

ich kann in diesem punkt gerd nur zustimmen. ich selbst wurde als kleinkind getauft, war gerade mal ein halbes jahr alt. ja, ich kann mich daran nicht mehr erinnern. aber ich habe meine mutti später gefragt, warum sie das gemacht hat und warum sie es mich nicht später hat selbst entscheiden lassen. sie hat mir genauso geantowrtet, wie auch gerd es hier als vater getan hat. meine mutti meinte, sie hat daruch die bestätigung, dass sie uns gott ins seine hände legt, dass er seine hand über uns hält, auf uns aufpasst. ich finde das voll wichtig, nicht nur für die eltern, auch als kind oder jugendlicher kannst du dich daran erinnern, was deine eltern dir da für ein geschenk mitgegeben haben und wie wichtig ihnen der schutz war und ist. klar ist auch: du kannst selbst für dich mit der konfirmation entscheiden, ob du deinen glauben bestärkst, dich an gott hälst. am wichtigsten ist aber, dass du das auch im herzen trägst...
franzimaus, 11.02.2011, 12:27 Uhr
Antwort 4/4

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