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KINOFILM

300 - Rise of an Empire

„Kriegsschiffe…und eine Woge aus Heldenblut“ Yep, man hörts schon, wir sehen mal wieder einen neuen Zack-Snyder-Film. Diesmal kehrt der Bombastpoet wieder zu den Wurzeln seines Erfolges zurück und schickt die Griechen aufs Meer, um die Perser zu besiegen. Und ja, wie soll man diesen Film überhaupt nennen ? „302“ ? Zumal wir, wie sich noch zeigen wird, auch nicht von einem Nachfolger sprechen können, sondern eher von einem anderen Blickwinkel auf das Gesamtgeschehen, dem Athener Blickwinkel nämlich. Aber nun gut, wer „300“ dumm fand, wird auch hier nicht enttäuscht werden, denn der Film setzt natlos dort an, wo der Vorgänger endete.
Leonidas und sein unvergesslicher Bart sind nun leider tot, weshalb jetzt Sullivan Stapleton in der Rolle des Themistokles das Kämpfen und Sprüche klopfen übernimmt. Zur Handlung kann man wenig sagen, da sie eigentlich nur dazu dient, eine epische Szene an die nächste reihen zu können.
Dies nun ist die große Stärke des Films, dessen Bilder nur so strotzen vor Kraft, Kontrasten und Gigantismus, mit dem Ziel, den Zuschauer zu überwältigen. Das gelingt voll und ganz, und wenn man sich einfach nur das Hirn wegblasen möchte, ist der Kinobesuch völlig legitim.

Natürlich sind weder Tiefsinn noch Realitätsnähe vorhanden, doch bereits von der ersten Sekunde an macht der Film auch deutlich, dies nicht im mindesten vermitteln zu wollen. Effekte und Kulissen sind entsprechend herausragend (manche mögen auch sagen, übertrieben), ebenso der dröhnende Soundtrack und zahlreiche in Slow Motion zelebrierte Kampfszenen. Erstaunlich im Übrigen, dass jenen Figuren, die noch aus dem ersten Teil übrig sind, eine Menge Raum gegeben wird, um ihre Geschichte zu vertiefen, was zum Beispiel auf Xerxes einen interessanten und ambivalenten (!) Blickwinkel schafft. Ebenso gelingt es auch, die zur Handlung parallel ablaufende Story der 300 Spartaner aus dem ersten Teil einzuflechten, das ganze wirkt einfach sehr rund und gut gemacht.

Einziger Kritikpunkt: nicht so viele dumme Sprüche und Lacher wie im Vorgänger, sodass der erste Streifen etwas besser abschneidet im Vergleich. Dafür aber enthält er die wohl beste Beischlafszene, die seit langem in einem Hollywoodschinken zu sehen war.
Insgesamt also grandios inszenierte Seeschlachten, welche die Erwartungen an diesen Film vollkommen erfüllen: Blut, Epik und Männlichkeit. Wobei etwas skrupellosere Frauen sicherlich auch ihre Freude finden dürften an den ausgiebig zur Schau gestellten Muskelpaketen…
 

kameramann, 18.12.18, 20:26

kameramann
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