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jugendfest.de - Literaturecke: BERICHT

der erste bericht...

Hallo ihr lieben,
seit gestern abend bin ich nun in Sergy. Der Flug war super, ich hatte auf beiden Flügen (erst nach frankfurt und dann nach genf) einen fensterplatz. Das flugzeug war nicht sonderlich voll. Es gab auf dem zweiten flug sogar etwas kleines zu essen – kartoffelsalat mit zwei halben kalten fischstäbchen, einer tomate und einem achtel ei :D dazu gabs noch zwei kleine minibrötchen, schön knusprig. Aber das war alles recht gut für meinen magen. Da der erste flug recht holprig bei der landung war, gings in meinem magen recht mulmig zu. Es gab sogar leckere getränke (der mann neben mir trank weißwein, lufthansa bietet auch bier, tomatensaft und jegliche andere trinkspezialitäten an). Angekommen in genf wartete ich auf meinen koffer. Am ausgang hielt ich mich an den „point de rencontre“ – den meetingpoint allerdings kam niemand stürmisch auf mich zu, also rief ich florence (meine gastmutter) an. Nach dem telefonat (1 minute für 3 euro – so sind die schweizerischen preise für deutsche touristen) kam jedoch ein schlanker mann auf mich zu. Er trug eine große brille mit schwarzen rändern, total markant – das war xavier, der gastpapa . Auf dem weg nach sergy plauderten wir ein wenig, so weit es mein französisch her gab. Ich erzählte, dass meine schwester ein mädchen hatte (obwohl milo eher männlich ist ) und dass pirna 400.000 einwohner hat (ja – pirna ist DIE großstadt schlechthin ), aber ansonsten kamen wir auf einen zweig, vorallem als ich erzählte, dass ich motorrad fahre. Xavier, auch leidenschaftlicher motorradfahrer, wollte natürlich gleich alles erfahren. In sergy angekommen hätte jedes haus das der Morands sein können: schweinchenrosa, jedes einzelne haus.
Hier angekommen wurde ich gleich herzlich von florence in empfang genommen. Sie zeigt mir das riesige haus. Wow… so etwas habt ihr noch nicht gesehn… ein wohnzimmer bestehend aus 3 abteilen mit einem fernseher, der eine bilddiagonale von 2,5m hat, eine tolle offene küche, riesige tolle helle räume, ein extra bügelzimmer mit kleinem fernseher, gäste-wc, riesige schuhschränke…in der 1. etage schlafräume von julie, der kleinen diva – alles in rosa, von nicolas – viel lego und er hat mir auch gleich alles gezeigt, was er von lego besitz. Als ich ihm mein gastgeschenk überreichte:lego, was sonst , nahm er mich fest in arm und wollte mich massieren , das zimmer von vincent, mit 12 jahren der älteste, super aufgeräumt und tausend bücher und zwei pokale vom fußball (er ist zur zeit bei seinen großeltern in den ferien). Und dann noch das zimmer von florence und xavier wieder mit riesigen schränken und einem extra bad. Außerdem befindet sich in der ersten etage noch ein bad für die kinder und mich mit zwei waschbecken (eins nur für mich), dusche und wc mit tollem pinguin-klopapier und einem extra schrank für meine ohrringe und waschsachen.
In der zweiten etwage, dem dachgeschoss, befindet sich mein reich. Puhhh… um mal einige neidisch zu machen: ich habe einen fernseher mit 1,5m bilddiagonale, einen kicker, einen flipper und playstation. Mal sehn ob ich auch nur ein was von allem je benutzen werde beim fernseher kommen nur drei kanäle, also hat sich sport gucken auch erledigt. Außerdem hab ich ein tolles (warmes!) bett, eine riesige gästematratze, einen sitzsack, ein sofa mit sessel, tausende bücher und zwei elektroheizungen…wow. Also ich bin echt baff. Und noch dazu ist das ganze haus von lampen aller art hell erleuchtet. Das waren erst einmal die eindrücke der ersten 15 minuten. Danach wurde ich zum abendbrot gebeten. Es gab lasagne mit salat und als nachtisch tiramisu allerdings lagen 20 Uhr schon alle im bett und als ich mir noch ein glas wasser holen wollte, hätte ich beinahe ein schätzungsweise 1000euro teures bild von der wand gerissen, nur weil ich den lichtschalter nicht gefunden habe aber augen gewöhnen sich ja an die dunkelheit…
nach dem erlebnisreichen tag habe ich sogar 10 stunden schlaf genießen können. Das bett war herrlich und ab 7.30 uhr war niemand mehr im haus und totentstille. Zum frühstück stand mir alles mögliche zur verfügung, also probierte ich etwas vom französischen müsli. Bevor ich gegen 10 uhr mit sex and the city auf französisch im tv mit der zweistündigen bügelwäsche begann, schaute ich mich noch draußen um. Das wetter ist herrlich hier. Sonne, keine wolken…il fait beau! Die famille morand hat einen kater: juniore. Ein gut genährtes tier und relativ schwer, das merkte ich, als ich ihn dann heute mittag aus meinem sitzsack halb verschlafen heraustrug. Draußen im garten befindet sich ein pool, derzeit aber abgedeckt und ein trampolin. Frage des vormittags war: wie bügelt man ein spannbettlaken? Hm, ich hab es noch nicht so recht heraus bekommen, aber in 4 wochen weiß ichs dann vielleicht . zum mittag gabs dann heut rührei mit salat. Und 14 uhr kam dann das auto mit florence und julie vorgefahren. Die kleine hat mich gleich gerufen und wir sind in den garten auf das trampolin. Anfangs war das recht lustig, aber mit der zeit dreht einem da ganz schön der kopf. Eine stunde haben wir da zugebracht und ich war froh, als es vorbei war. Dann sind wir ins haus und haben arzt gespielt und sie hat mir ihre barbies gezeigt. Nach einem kuchen zum kaffee hieß es wieder: „tu veux faire du trampoline?“… wieder eine stunde trampolin springen. Nun habe ich genug davon. Am schönsten war das basteln (wir haben ein fernrohr aus klopapier gebastelt) und das ohrringe ausräumen. Sie hat sich wahnsinnig gefreut, mir neue ohrringe heraus zu suchen. Naja und dann hieß es wieder: trampolin! Aber ich hatte genug, also spielten wir ein bisschen faules ei (zu zweit -ja das geht ), fußball und flugzeug, bis mich florence nach 4 stunden mit der kleinen verrückten diva erlöste.
Zu abendbrot gab es aubergine, tomate, parmesan, wurst, brot und eine suppe. Meinen nachtisch (jogurt) habe ich mir mit auf meine etage genommen. Während ich meinen ersten bericht über die ersten zwei tage schreibe, höre ich, wie julie im wohnzimmer ihrer mutti vorliest. Sie ist erst 1.klasse (nach dt. system) und kann schon super lesen. Eben kam sie rauf um noch ein bisschen zeit mit mir zu verbringen, plötzlich ist sie voll lieb und schießt fotos, räkelt sich vor der kamera und möchte mir vorlesen…hachja… die kleine diva. Sprachlich hapert es noch ein wenig. Aber das wird schon…
Die ersten zwei tage waren sehr erlebnisreich, ich genieße jeden morgen den blick aus dem fenster auf die berge. Morgen geht’s nach genf oder thoiry – mal sehn ob ich lieber in frankreich bleiben will, oder in die schweiz fahre, so ist das, wenn man nahe an der grenze lebt…
Herzliche grüße und bis bald…ich bin gespannt, was der donnerstag bringt, da steht auf dem plan: 9-14 uhr les enfants (kinder), 15-18 les enfants (kinder). Uff….
amicalement!

Diesen Text hat franzimaus als Frankreich/Schweiz-Korrespondent geschrieben.

Von: franzimaus, 08.03.2011, 21:13.
Alle Beiträge von → franzimaus.
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