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jugendfest.de - Literaturecke: BERICHT

Genf, die Berge und der Virus...

Salut Salut!

Da bin ich mal wieder, es hat leider ein wenig gedauert, aber das hat auch seine Gründe, die ihr später noch erfahren werdet… Beginne ich mal bei meinem Ausflug nach Genf, der zweite seit meiner Zeit hier in Frankreich (an der schweizerischen Grenze ;) ). Dieses mal war ich mit Julia, dem deutschen Aupair aus dem Dorf, unterwegs. Wir besuchten gemeinsam das „Musée histoire naturelle“. Es gab viele „Tiere“ zu sehen und so hatten wir viel Spaß bei Pinguinen, Kamelen, Schmetterlingen und Co. Danach trafen wir Alice (ein Aupair aus Estland), mit der wir an den „Point Jonction“ liefen, ein ganz schön weites Stück und nicht gerade der beste Weg zum Laufen, aber die Aussicht war dann echt klasse. An diesem Punkt laufen zwei Arme des Genfer Sees zusammen um man kann auf einer Brücke über ganz Genf schauen. Diesen Anblick genossen wir sehr! Anschließend besuchten wir den Ort, in dem die Gastfamilie von Alice wohnt und machten es uns im Café Soleil gemütlich. Am Abend war meine Gastfamilie unterwegs und kam erst gegen acht wieder. Julie ging es gar icht gut und sie musste sich bis 5 Uhr früh ständig übergeben, die Arme! Für den Sonntag hatte ich mich wieder mit Julia und Alice verabredet und so trafen wir uns (ich hatte extra eine große Portion Nudeln gegessen) bei Julia und fuhren mit dem Auto, Julia kann ein Auto der Familie nutzen, wenn sie möchte, in Richtung Berge. Ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten, aber ja: Wir gingen wandern. Das Gebirge stammt aus der Zeit des Jura. Angekommen an der Liftstation fuhren wir mit der „télecabine“ den Berg hinauf. Die Aussicht war wirklich herrlich. Wir sind dann zu Fuß bis zur Spitze gestiegen, das war sehr anstrengend. Anstatt den Weg zu nutzen, entschieden sich die beiden Mädchen für den schnellsten und steilsten Weg. Überall lag noch ein wenig Schnee und als wir oben ankamen, wehte eine kühle Brise. Aber es hatte sich wirklich gelohnt, so einen Blick hat man nicht alle Tage! Der Abstieg dauerte dann über zwei Stunden, aber wir hatten viel Spaß. Neben uns rasten ab und zu Mountainbiker den Berg hinunter und präsentierten ihr Können. Als ich an dem Abend wieder bei meiner Gastfamilie ankam, war ich erschöpft. Am Montag beschäftigte ich mich mit den Kindern, Julie ging es wieder besser und so konnte ich sie sogar mit dem Fahrrad von der Schule abholen. Bei jeglichen Würfelspielen, die ich mit Nicolas oder Julie spielte, hatte ich Pech und verlor immerzu. Den Kindern gefiel das und sie wollten immer weiter spielen, ich wurde erlöst, als es wieder hieß „à table“ (zu Tisch).

Die Montagnacht war dann Horror… Ein Magen-Darm-Virus hatte sich eingeschlichen, bis auf Julie blieben gestern alle daheim und auch mich hatte es erwischt. In der Nacht und auch am Folgetag verbrachten wir alle viel Zeit im Bett, über Schüssel und Klo. Es war nicht schön, und so war ich froh, dass es heute allen wieder besser geht. Ich hab heute sogar schon wieder gestaubsaugt, aber Ruhe brauche ich trotzdem noch ein wenig, damit ich dann für den Trip nach Lausanne am Wochenende fit bin. Ich freue mich schon sehr drauf, bin gespannt, wie es wird. Dieses mal fahren Julia und ich mit einem Aupair aus Finnland, Elisa. Sie spricht zwar besser Englisch als Französisch (wie ich auch…noch ;) ) aber wir werden uns trotzdem die ganze Zeit auf französisch unterhalten. Ich bin schon auf die Gesichter der Einheimischen gespannt. Heute sollte ich Elisa bei einer Shoppingtour eigentlich kennen lernen, aber ein Magen-Darm-Virus trägt eben so manches mit sich… Wie ich gehört habe, ist auch in Deutschland der Frühling eingekehrt, hat es also geklappt mit dem „vorbeischicken“ :) Hier sind heute 16°C morgen kratzen wir vielleicht sogar an der 20°C Grenze, ist das nicht der Wahnsinn! Ich hoffe, dass das Wetter auch fürs Wochenende anhält, wenn es dann heißt… „Lausanne, ich komme!“

À bientôt und bisous :)

P.S: …noch 10 Tage


Diesen Text hat franzimaus als Frankreich/Schweiz-Korrespondent geschrieben.

Von: franzimaus, 23.03.2011, 17:40.
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