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jugendfest.de - Literaturecke: PREDIGT

Predigt zum JuGo in Papstdorf 28.6.13


zur Lesung aus Amos 5, 21-24


Der Amos hat die Schnauze gestrichen voll.
Hier im gerade gehörten Text, Amos Kapitel 5, Vers 21-24, hält er die Menschen um sich herum einfach nicht mehr aus.
Grund genug hätten wir ihm ja heute auch gegeben: Ich meine, das ist doch keine Art, wie wir hier den „Gottesdienst“ absitzen! Bei den vorhin gehörten Interviews die daherkamen wie aus einer Fernsehshow geklaut hat man ja den Eindruck, dass hier alle für ihre eigene Sache, aber niemand für Gottes-Dienst da ist.
Der eine ist nur da, weil sein Kumpel ihm heute Mittag noch gesimst hat, dass er auch kommt. Der andere wollte eigentlich zum Papststein wandern und macht nur schnell ein paar Fotos von der Orgel.
Da sammeln welche eine Kollekte für ihr neues LAN-Kabel. Und eigentlich wären manche dafür zu haben, das Essen gleich am Anfang zu eröffnen. Den wichtigsten Teil des Abends hätte man ja dann geschafft. Bei all dem darf man ja wohl mal fragen:

WO BLEIBT HIER EIGENTLICH DER ELAN?!

Genau diese Frage stellt Amos. Die Frage danach, was Gottesdienst im wesentlichen ausmacht. Und das ist bestimmt nicht der festgeschriebene Gottesdienstablauf in irgendeiner Gottesdienstordnung und die Möglichkeit diese Zeit schnell abzusitzen, sich bei der Predigt vorm einschlafen zu retten und danach einen Stempel für das Konfiheft abzuholen.
Liebe JuGo-Geimeinde, ich glaube wirklich, dass der ELAN den Unterschied macht. Es ist egal, ob ich den Segen am Ende des Gottesdienstes empfange oder so wie heute mal gleich zu beginn. Es ist nicht so wichtig, dass ich unbedingt jeden Sonntag in die Kirche gehe, nur um dann dort Zeit abzusitzen. Aber absolut wichtig finde ich, dass ich hier mit meinem Elan bin.
Elan nicht dafür, der Lauteste beim nächsten Lied zu sein, sonder dafür, dass wir gemeinsam zu Gottes Lob singen, jeder so sehr er mag. Elan dafür, hier zusammen Gebete zu sprechen. Gebete um nicht nur mir selbst zu helfen, sondern um allen Menschen Gottes Segen zu wünschen. Elan um eine Gemeinschaft offen für jeden und offen für aller Menschen Glauben zu sein. Und Elan dafür, einen Dienst an Gott zu feiern, genau so wie es nur wir hier können.

Die Tatsache, dass nicht der Rahmen oder Ablauf des Gottesdienstes unseren Glauben ausmacht, sondern die Art wie wir es feiern zeigt mir wie unabhängig Glaubensgemeinschaft von der Kirche sein kann. Unser wahrer Gottesdienst ist nämlich nicht nur hier in der Kirche, sondern genauso geht er weiter, sobald wir den ersten Schritt hier heraus setzen.
Dort wo wir Gottes Botschaft in die Welt tragen und gemeinsam, auch beim Essen nach jedem JuGo Glauben feiern indem wir mit vollem Elan zusammen sind.
Denn nicht immer ist Elan da, wo Gottesdienst ist. Aber überall ist Gottes-Dienst, wo wir mit Elan sind. Elan für ein Leben mit Gott.

amen!

Von: nikls, 02.07.2013, 19:11.
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KOMMENTARE:

ich fand die predigt ziemlich gut!!!
von: judith am 04.07.2013, 17:39

Der Schlusssatz ist gut!
von: derdepri am 06.07.2013, 13:39


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