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jugendfest.de - Literaturecke: BERICHT

Eschdorf 2002

Eigentlich war ich der Meinung, dass ich in Eschdorf genug Zeitung geschrieben habe, aber dann verlangte doch Gerd tatsächlich von mir noch einen Bericht fürs Guckloch darüber zu schreiben. Und damit es für euch nicht so eintönig wird und für mich nicht so viel zum Schreiben, habe ich ein paar Eindrücke und Berichte aus der Eschdorfzeitung genutzt. Für manche von euch vielleicht doch schon bekannt.
Das kreative Jugendfest begann dieses Jahr, wie eigentlich jedes Jahr, für uns Mitarbeiter schon am zeitigen Morgen oder für mich eben am zeitigen Nachmittag mit dem Aufbau. Gegen 17 Uhr kamen dann so langsam die ersten Teilnehmer. Zum Eröffnungsprogramm um 19 Uhr war die Kirche dann doch ziemlich gut gefüllt und jeder wurde so ein bisschen auf das Thema des Wochenendes eingestimmt, z.B. mit einem kleinem Video, einem Sketch von Loriot über die Bespaßung „Fernsehen“ und einer Geschichte über einen Mandarin beim Oktoberfest. Musikalisch umrahmt wurde das ganze von der Band „Jona“. An diesem Abend gab es für die Teilnehmer noch ein recht interessantes Programm. Zum einen spielte die Band „Radium 3000“ auf dem Hof, zum anderen konnte man sich noch das KERIJAtheater mit dem Stück „machtlos“ ansehen:
»Ein Hilferuf aus der Zukunft, eine Suche nach Sinn, Geschichte und Identität war es, die dem gespannten Publikum von den 4 Darstellern präsentiert wurde. Getarnt als Außerirdische Reisende aus einer fernen Galaxis entführten uns die Schauspieler in eine Welt, in der biblisches Geschehen zur Zeit des modernen Menschen stattfand. Eine höchst interessante Mischung, wie ich fand, die vom Theater mit Witz und Charme umgesetzt wurde.«
Und wer nach dem Theater immer noch nicht müde war, konnte den Tag noch bei Andacht und Film, am Lagerfeuer oder in der Pfadfinderjurte (bei Tee und Waffeln) ausklingen lassen.
Am nächsten Tag war dann zeitiges Aufstehen angesagt, zumindestich als Student nenne 8 Uhr zeitiges Aufstehen. So konnte man dann sein Frühstück bei recht angenehmen Wetter genießen, um dann in einen schönen Tag zu starten. Am Vormittag gab es die inhaltlichen Angebote, diesmal in übersprudelnden Maße, genauer gesagt 3 (in Worten: drei). Aber jeder fand etwas, das ihm gefiel und so war der Vormittag auch schneller vorbei als mancher dachte. Am Nachmittag wurden nun die kreativen Angebote durchgeführt und da gab es glücklicherweise doch ein paar mehr als inhaltliche. Und somit konnte jeder sich ein Angebot aussuchen, das ihm am besten gefiel. Da ich mit noch anderen Leuten an der Eschdorfzeitung gearbeitet hatte, konnte ich mir nur einen kleinen Überblick über die Angebote verschaffen und es waren doch ziemlich viele, u.a. einen Trommelkurs, Speakers Corner, Brot backen, Gipsmasken, Bumerang bauen und viele mehr. Von einem Angebot, dem Klangspiel basteln, ist hier ein kurzer Einblick:
»Bei dem heutigen Workshop beteiligte ich mich kreativ beim Klangspiel, wo regsamer Betrieb herrschte. An starken Zweigen wurden Schnüre eng befestigt mit langen Schrauben. Mit viel Fantasie entstanden interessante Klangspiele. Unterhalb wurde das Klangspiel mit einem Stein verschönert oder kunstvolle geflochtene Schnüre mit Bast verziert. Ich bedeckte mein Klangspiel mit grünen Zweigen. Bewundern konnten wir die verschiedenen Klangspiele hängend und der Baum klang wie das singende klingende Bäumchen. Total stark fand ich mit welche Begeisterung und Ausdauer diese selbstkreierten Klangspiele enststanden.«
Am Abend ging es nach dem Abendbrot mit dem Kleinkunstfestival weiter, in dem wieder mehrere Leute, jung und alt, ihre Künste darboten, wobei es auch nicht an einem sehr lustigen Stehgreifspiel fehlte, in dem ein Prinz seine Prinzessin aus den Fängen des Räubers befreite. Anschließend konnte man sich auf dem Hof wieder ordentlich austoben, oder besser gesagt austanzen. Zu Besuch war wieder die Volkstanzgruppe „Unfolksam“ aus Dohna und auch Sneppedalen spielte auf zum lustigen Tanz, was dann doch eher im Poken endete. Auch in dieser Nacht konnte man wieder zur Andacht gehen und anschließend einen Film sehen. Manch einer vergnügte sich noch stundenlang in der Pfad-finderjurte bei Gesang, während ich eben mit Daniel die Eschdorfzeitung bis halb sechs am Morgen schrieb.
Nachdem ich nun so zwei Stunden geschlafen und dann gefrühstückt hatte, ging ich doch wieder besser gelaunt zum Gottesdienst, der um 10 Uhr begann. Dieser war noch mal ein guter Abschluss des ganzen Wochenendes. Christfried Wutzler hielt eine sehr gute Predigt zum Thema dieses Wochenendes, obwohl es doch wirklich manchmal schwierig war für mich zuzuhören, da ich doch sehr müde war. Musikalisch wurde der Gottesdienst sehr gut von der Fusion Big Band unterstützt, der ich hiermit noch mal mein Kompliment aussprechen möchte. Nach dem Gottesdienst
endete das Wochenende endgültig mit dem Aufräumen, wobei ich mich dann doch eher nach Hause verzog, um dort todmüde in mein Bett zu fallen und den ganzen restlichen Sonntag verschlief.
p.k.

Von: rotfuchs, 21.10.2002, 17:09.
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