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Gender Mainstreaming
Als 'lautlose Revolution' wurde Gender Mainstreaming schon oft betitelt. Und das stimmt, still und gewaltig hält das Gendern Einzug und durchdringt immer mehr Teile der Gesellschaft.
"Nieder mit Unterdrückung und Diskriminierung der Frau!" und "Gleichstellung!" - das propagiert Gender Mainstreaming. Aber es steckt noch viel mehr dahinter!
Gabriele Kuby hat dazu einen sehr guten Text verfasst. Ich bitte dich innigst, dich mit diesem Thema zu befassen. Es ist ein Thema, das alle betrifft und an den Kern von Leben und Kultur geht!

Hier der Link zu Kubys Text:
http://www.gabriele-kuby.de /wortmeldungen /gender-mainstreaming/
(Bitte die Leerzeichen entfernen.)

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gluehwurm, 13.12.2013


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Shared Space 3
zu 4. "Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit nachgehen."
Wie oben schon angedeutet, lehne ich Vorschriften und Gesetze, Verbote und oktroierte Regeln ab. Und Lohnarbeit verhält sich für mich zu Sklaverei wie Mieten zu Kaufen. Also auch Schwachsinn.

zu 5."Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden."
Warum noch nachtreten, wenn sie so schon darben…

So, nun ein bisschen zu dem, was du geschrieben hast.
Da du eine Menge Bibelzitate verwendest, möchte ich dir einige weitere Zitate zu Gemüte führen. Zuerst einige andere Gebote, von denen ich gern wüsste, ob du dich daran hältst: (Ich habe hier die Lutherübersetzung, auch wenn ich sie nicht besonders mag)
Lege kein Kleid an, das aus zweierlei Faden gewebt ist (Lev 19,19)
Diese dürft ihr nicht essen[…]: den Hasen, […], das Schwein […] (Lev 11,4-7)
Ihr sollt nichts essen, in dem noch Blut ist (Lev 19,26)
Haltet meine Feiertage (Lev 19,4) (Als Feiertage des HERRN sind in Lev 23 u.a. genannt: Der Sabbat, das Passafest, der Versöhnungstag, das Laubhüttenfest)
Lass nicht ab, den Knaben zu züchtigen, denn wenn du ihn mit der Rute schlägst, so wird er sein Leben behalten (Sprüche 23,13)
So, reicht.
Im Gegensatz dazu, und passend zu deinem Zitat "Wer meint, der Mensch könne und solle sich so verhalten, wie es ihm gerade passt," möchte ich z.B. an Richter 21,25 erinnern: Zu der Zeit war kein König in Israel; jeder tat, was in recht dünkte.
Und wenn man dazu 1.Sam 8 beachtet, scheint dieser Zustand durch Gott nicht negativ bewertet worden sein, im Gegenteil.

So, an diesem Punkt höre ich für heute auf, ruhe mich aus, recherchiere noch ein bisschen und im Laufe der nächsten Woche liefere ich noch ein bisschen Lesestoff.

ugo, 23.03.2014, 22:30 Uhr
Antwort 11/32

Zur Eindeutigkeit der Geschlechter
1. Einleitung
Da mehrfach die Rede davon war, das menschliche Geschlecht sei eindeutig definiert,
("Jene Unterschiede, die aber so eindeutig und nicht von der Hand zu weisen sind! Nicht nur die Gelehrten unserer Gesellschaft sollten das begreifen können!")
habe ich mal ein bisschen Quellenstudium betrieben, wie genau man das Geschlecht -sexus, genus und origo- bestimmen kann.

2. biologisches Geschlecht
2.1 genetisches Geschlecht
Eine Methode zur Bestimmung des Geschlechts eines Menschen kann die Analyse des Genoms, genauer, der Geschlechtschromosomen sein.
Nach dieser Methode kommt man zu einem klaren Ergebnis, wird aber feststellen müssen, dass es wesentlich mehr Geschlechter als nur zwei gibt.
Man findet (Zahlen auf Deutschland bezogen):
X- (Turner-Syndrom) 1:2000-2700
XX (Frau)
XXX (Triplo-X) 1:1000
XXXX (4X)

-Y (letal) naja, das findet man also wohl eher doch nicht…
XY (Mann)
XXY (Klinefelter Syndrom)1-2:1000
XYY (Diplo-Y) 1:850 (Nordeuropa)


2.2 anatomisches Geschlecht
Die primären Geschlechtsmerkmale leiten sich zumeist vom genetischen Geschlecht ab. Die oben beschriebenen Abweichungen haben unterschiedliche Auswirkungen
auf den Phänotyp, bei manchen (z.B. Klinefelter-Syndrom) werden nur wenige Träger entdeckt.
Es gibt aber Ausnahmen. Diese -wie auch z.B. das Klinefelter- und Turnersyndrom- werden unter dem Begriff Intersexualität oder Hermaphroditismus zusammengefasst.
Insgesamt ergibt sich eine Häufigkeit Intersexueller Menschen von mindestens 1:50, gelegentlich wird 1:25 angegeben.
Als "häufige Symptome" sind bekannt:
"Echte" Zwitter bilden beide Geschlechtsmerkmale aus. Die meisten können gebären, jedoch nur in Einzelfällen reifen Spermien, die zu einer Befruchtung führen können.
XY-Frauen (mehr als 1:20.000) sind genetisch männlich (XY-Chromosomenpaar) und bilden darum Hoden. Jedoch reagieren -z.B. aufgrund von Fehlern im Y-Chromosom-
sie vermindert bis gar nicht auf Testosteron, sodass sich eine (oft verkürzte) Vagina und weibliche sekundäre Geschlechtsmerkmale bilden.
Vollständig testosteronunempfindliche Menschen werden zumeist lediglich an der nicht eintretenden Periode während der Pubertät erkannt
und erscheinen ansonsten als Frau.
Das Gegenstück dazu ist der XX-Mann. Er tritt etwa mit 1:10.000-20.000 auf. Wie dieses Phänomen zustande kommt, ist nicht abschließend geklärt.

2.3 hormonelles Geschlecht
Als Messgröße des hormonellen Geschlechts gilt vor allem der Testosteronspiegel, der pränatal sowohl anatomische als auch psychologische Geschlechtsmerkmale bedingt.
Und -tata- für den pränatalen Testosteronspiegel, wie auch für viele nicht eindeutige Geschlechtsmerkmale (v.a. in der Psychologie) erhält man folgende Verteilung:
Die Unterschiede innerhalb eines Geschlechts sind größer als die Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

3. Psychologisches Geschlecht
Hierzu empfehle ich die folgende Abhandlung, ich finde ich muss das nicht nochmal wiedergeben.
http://www.psychologie-studium.info /literaturincludes/probetexte /3540007288.pdf

4. Und was sagt die Bibel dazu?
Für diesen Absatz folge ich den Ausführungen von Sally Gross:
http://www.engender.org.za/ publications/intersexuality.html
Als "Beweistext" für die Bipolarität der Geschlechter gilt Gen. 1,27:
"Und Gott schuf Adam nach seinem Bilde, nach seinem Bilde schuf Er ihn; als Mann und Frau schuf er sie."
Erstens. adam bezeichnet Adam (mit Artikel und Partikel), den Mann (nur mit Partikel) oder die Menschheit (ohne Artikel oder Partikel).
In diesem Text steht also wörtlich Adam, der eine erste Mensch.
Zweitens. Trotzdem wird im letzten Halbsatz sie (hebr. 'otam, männlich Plural) statt ihn (hebr 'oto, männlich Singular) verwendet.
Und das schreit nach einer Erklärung, die die jüdischen Rabbi des Talmund folgendermaßen führen:
Adam, als der allererste Mensch, war nicht männlich oder weiblich, sondern beides.
Erst später, möglicherweiße zum in Gen. 2,21-22 beschriebenen Zeitpunkt, möglicherweiße auch erst als Konsequenz des Sündenfalls
wurde Adam geteilt in Mann und Frau.
Dabei ist noch zu beachten, dass das in Gen 2,21 mit Rippe übersetzte Wort auch einen Gebäudeflügel oder eine Hälfte bezeichnet.
Bämm. Die Menschheit wurde gar nicht "Als Mann und Frau" geschaffen, sondern androgyn. Intersexuell. Ich hoffe das sitzt.

So, das reicht zum Thema "klar getrennte zwei Geschlechter".

ugo, 27.03.2014, 20:51 Uhr
Antwort 12/32

Zum Anschauen/-hören
<iframe width="560" height="315" src="//www.youtube.com/embed/HzscL5PPkPY?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
gluehwurm, 13.05.2014, 14:03 Uhr
Antwort 13/32

Zum Anschauen/-hören
Bitte diesen Link verwenden und Leerzeichen entfernen:

https://www.youtube.com/ watch?v=HzscL5PPkPY&list= WL6QmYnm0DLqUw-3uz-TK4DA&index=6

gluehwurm, 13.05.2014, 14:05 Uhr
Antwort 14/32

Diskussion?
Bevor ich mir den Vortrag anhöre, und das werde ich tun, auch wenn ich eigentlich keine Lust dazu habe, habe ich noch eine Frage.

Mit wem diskutiere ich hier eigentlich?

Dabei geht es mir weniger darum, wer gluehwurm ist (auch wenn mich das auch interessieren würde) als vielmehr darum, ob ich tatsächlich mit gluehwurm diskutiere oder eher mit G.Kuby.

Handelt es sich bei diesem Thread überhaupt um eine Diskussion?

Ich habe gerade nicht das Gefühl, dass auf meine Thesen und Argumente eingegangen wird. Vielmehr wird immer nur auf einen Text oder einen Vortrag von G.Kuby verwiesen, den man lesen oder anhören soll. Liegt das am fehlenden Interesse an einer ehrlichen Diskussion, bei der die Möglichkeit besteht, am Ende seine Meinung zu ändern, weil die eigenen Argumente falsch sind? Oder reitet hier jemand im Gish-Gallopp, ohne es zu merken? Wenn ja, wer?

ugo, 17.05.2014, 21:46 Uhr
Antwort 15/32

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