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Gender Mainstreaming
Als 'lautlose Revolution' wurde Gender Mainstreaming schon oft betitelt. Und das stimmt, still und gewaltig hält das Gendern Einzug und durchdringt immer mehr Teile der Gesellschaft.
"Nieder mit Unterdrückung und Diskriminierung der Frau!" und "Gleichstellung!" - das propagiert Gender Mainstreaming. Aber es steckt noch viel mehr dahinter!
Gabriele Kuby hat dazu einen sehr guten Text verfasst. Ich bitte dich innigst, dich mit diesem Thema zu befassen. Es ist ein Thema, das alle betrifft und an den Kern von Leben und Kultur geht!

Hier der Link zu Kubys Text:
http://www.gabriele-kuby.de /wortmeldungen /gender-mainstreaming/
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gluehwurm, 13.12.2013


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Philipps Meinung
Ich glaube an die Liebe Gottes. Und ich glaube er liebt uns Menschen. Ich glaube an die Ansätze des Relativismus, und daran, dass wir in jeder Hinsicht eine individuelle Sicht auf alles haben. Und ich strebe auch danach, jedem seine eigene zu zu gestehen.
Ich weiß, dass es für sehr viele homosexuelle schwierig ist sich in der Öffentlichkeit authentisch zu geben. Und DAS kotzt mich an. Ich denke jeder Mensch sollte sich frei entfalten dürfen. Es gibt mit Sicherheit genetisch eindeutige Unterschiede zwischen Mann und Frau, was aber nicht dafür spricht, dass es ausgeschlossen ist, dass sich der Geist (den so gut wie noch niemand auf männlich- oder weiblichkeit kodiert hat) in seinem Körper zuhause fühlt.

Ich glaube ich bin leider ein bisschen in Rage :D was mich dazu verleitet unkoordiniert einfach drauf los zu schreiben ...

Grundsetzlich hoffe ich darauf, dass jedem die Entscheidung zusteht, sich als Mann oder Frau zu fühlen, seine sexualität zu wählen und zu entscheiden ob er bereit ist ein kind zu bekommen. Weiterhin hoffe ich darauf, dass sich unsere Normen beständig ändern und wir die Gesellschaft an den geist unserer Zeit anpassen können. und nicht aus Angst versuchen die normen und werte aus dem 15.jahrhundert als zeitgemäß zu interpretieren, das wäre doch schon sehr unpassend.

firephilli, 13.12.2013, 22:41 Uhr
Antwort 1/32

zwei dinge
ich stimme dem phillipp erstmal zu - seine position zur entfaltung der persönlichkeit würde ich so teilen!
prinzipiell bin ich sehr froh, nicht in einem ehtischen umfeld des mittelalters oder der angehenden neuzeit zu leben.

erst einmal zur gleichstellung.
ich finde gleichstellung gut. wir sind an einem punkt, wo sowohl mann als auch frau keine typische "geschlechterrolle" mehr ausüben müssen, damit unser gesellschaftsalltag funktioniert, an vielen stellen, wie der erziehung, setzt sich ja auch die einsicht durch, dass vertreter beider geschlechte dafür notwendig sind. ferner schließt diese haltung ja nicht eine klassische rollenerfüllung aus - macht sie nur eben nicht zwingend erforderlich, meiner meinung nach ein fortschritt, überlässt er die betätigungsentscheidung doch dem individuum.
allerdings sehe ich in diesem zusammenhang auch eine eigenartige tendenz kritisch, nämlich das einfordern traditioneller kavaliersbeweise durch überzeugte gleichsteller, fehlt mir da doch die konsequenz im handeln. freundlichkeit und rücksichtsvollen umgang halte ich für existenziell für unsere kultur, verstehe soetwas dann aber weniger.

viel komplexer und schwieriger finde ich aber die frage der moralischen beurteilung von individueller freiheit in der geschlechterwahl.
in den meisten fällen ist ein mensch ja körperlich also physisch dabei klar definiert und gemäß dieser definition gäbe es dann auch keine diskussion.
lakonisch betrifft das auch die funktion der arterhaltung.
allerdings ist der mensch ein äußerst soziales wesen - und moral berücksichtigt eben nicht nur den menschen in beziehung zu gott, sondern auch und vor allem im rahmen des neuen testamentes in beziehung zu seinen mitmenschen, zur gesellschaft. so äußert sich erstere doch durch letztere.
und auch ich tendiere dazu, jedem menschen die möglichkeit zum erreichen individuellen glückes zuzugestehen.
gott liebt alle menschen und wir sollen auch allen menschen freundlich, in liebe, begegnen. wie sollte man sich da als einfacher mensch anmaßen können, über die persönliche selbstsicht anderer zu richten? und wer sind wir, dass wir menschen, welche sich psychisch eben nicht als das sehen, was sie physisch sind, belasten wollen, ihre position nicht akzeptieren wollen - wieso? für mich gibt es keinen grund, der da für intolleranz spricht. ja selbst die hypothetische annahme einer tiefen bösartigkeit dahinter würde bei einem christen doch nur zu einer echten reaktion der liebe führen müssen?
ich glaube, es ist unnötig, eine gesellschaft zur homosexualität zu erziehen, auch ich sehe da an ein oder anderer stelle kritische punkte aktueller entwicklung, aber wesentlich kritischer sehe ich da fehlende erziehung zur akzeptanz dieser.
im dunkeln liegt allerdings die ad absurdum geführte konsequenz dieser, auch meiner haltung: in der theorie wäre so ein homosexuelle gesellschaft gerechtfertigt, es stellt sich die frage der konsequenz jenes für diese.
es stellt sich aber auch die grundlegende frage: wollen wir eine effektive, leistende gesellschaft? wollen wir einen glücklichen menschen? wollen wir einen nach luther "gerechten" und "freien" christen-menschen? verbunden damit ist doch die frage, was ich will, als individuum - und was gott von mir will. und da ist es nicht meine aufgabe, zu kontrollieren, dass andere nach gottes gesetzen leben, eventuell meinen lebensstil auch verfolgen. und ich persönlich sehe die verwirklichung meines lebens nach den nach meiner erkenntnis sinnvollen und notwendigen moralvorstellungen nicht gefährdet durch gleichstellung oder gender. es gibt keine vertretbare art und weise, meine position zum dogma zu erklären, aber zur lösung dieses problems sind ja diskussionen da...

allerdings muss ich gabriele kuby widersprechen, wenn sie meint, gleichstellung und "gender" führe zu verfall westlicher kultur und des christentums. so sehe ich nicht, wieso homosexualität oder akzeptanz dieser unsere unangefochten hohen produkte jahrhundertelangen wirkens gefährden sollten, viel mehr sehe ich dies da als logische folge. und auch die grundaussagen christlicher kultur werden dabei meiner auffassung nach nicht durch diese entwicklung gefährdet. ich sehe die derzeit größte gefahr, und wohl immer besondere herausforderung des christentums, in tendenzen der technik und wirtschaft. da gibt es mehr als eine problematik, welche die grundfesten unserer kultur nachhaltig schädigen können.

abschließend ist für mich also "gender" und gleichstellung nicht mainstream, den negativen beigeschmack dieses wortes beachtend (so drückt mainstream doch immer irgendwie unbewusstes und naives "mitlaufen" aus), sondern eher resultat und etappe einer kulturellen entwicklung, welche bisher stets kritisch gesehen wurde und doch mit dem denkvermögen des menschen eine nachhaltige grundlage für die zukunft beinhaltet hatte.
und die diskussion hier sehe ich in diesem produktiven rahmen unserer kultur angesiedelt und freue mich sehr über den denkanstoß!

undecided, 14.12.2013, 0:24 Uhr
Antwort 2/32

Wertediktatur?
Einige Gedanken zu Kubys Text:

"Wenn die Ableitung von absoluten Werten aus der Erkenntnis der Vernunft, dem Naturrecht oder aus göttlicher Offenbarung als verwerflich gilt, dann kann das, was in einer Gesellschaft gilt, nur durch Macht durchgesetzt werden."
Oder man erkennt an, dass es keine absoluten Werte gibt und muss sich halt immer wieder über die subjektiven Werte der Menschen austauschen und streiten. Warum nicht? Auch mit Macht durchgesetzte "absolute Werte" müssen ja irgendwoher abgeleitet werden, was dann wieder dem Relativismus widerspricht.

"Wir wissen, dass wir entweder als Mann oder als Frau in der Welt existieren, und empfinden das andere Geschlecht als wesenhaft anders und deswegen anziehend."
Tja, nicht jeder empfindet das andere Geschlecht als anziehend, ein (zugegebenermaßen kleiner) Teil (nicht nur) der menschlichen Gesellschaft empfindet eben das eigene Geschlecht als anziehend. Und dann die "eindeutige Zuordnung": Je nach Schätzung bis zu 4% (wenn man Klinefelder-Syndrom mit einbezieht) der Menschen (in Schland) sind eben nicht eindeutig männlich oder weiblich. (Stichwort Intersexualität) Das kann sich sehr, sehr unterschiedlich äußern, eine interessante Variante ist die XY-Frau. Ein Mädchen (nichts deutet auf anderes hin) bemerkt, dass es keine Periode kriegt und dann stellt der Arzt fest, dass sie keine Gebärmutter, sondern innenliegende Hoden und ein XY-Chromosomenpaar hat. Viele Intersexuelle werden, weil die westliche Kultur eben auf Heteronormativität festgelegt ist, bei der Geburt operativ zu Mädchen gemacht (Sie sind also auch noch transsexuell, meist ohne es zu wissen)
In indianischen Kulturen wurden/werden Intersexuelle manchmal (gemeinsam mit Transgender*) als eigenes Geschlecht gesehen, das unter anderem ein Vorrecht auf Schamanismus hat, da Inter* beide Geschlechter vereinigen und darum einen direkteren Draht zum geschlechtlosen Göttlichen haben.
Und: zumindest was Hormonspiegel u.ä. betrifft, sind die Unterschiede innerhalb der Geschlechtsgruppen größer als "zwischen den Geschlechtern"

"Wie ist es möglich, dass homosexuelles Verhalten, das von allen Religionen abgelehnt wird…"
"kämpft gegen das ungeborene Kind, weil sie die Abtreibung zum „Menschenrecht“ erklärt."
Was hat Homosexualität und Abtreibung mit Gendern zu tun?

"also keine Frau am Herd, sondern ein Mann, kein Mann am Steuer, sondern eine Frau. Erst wurde die Sprache verändert, jetzt die Bilder."
Mehr als die Hälfte der Profiköche ist männlich…

"dass der Mensch von Gott als Mann und Frau geschaffen sind, gilt als christlicher Fundamentalist, der auszuspeien ist."
„Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“ (Gen 1,27)
Man beachte die Arbeit von Sally Gross:
1999 hat die intersexuelle Theologin Sally Gross in Bezug auf zwei Bibelstellen (Gen 1,27 und Num 5,3) darauf hingewiesen, dass – dem Buchstaben nach – die Grammatik dieser Texte auf mehr als zwei Geschlechter hinweisen könnte. Dabei berief sich Gross auch auf einige talmudische Glossen, die einen anekdotischen Charakter haben.

"Warum begreifen die Männer nicht, dass hier der Geschlechterkampf tobt, der sie entmachten will"
Wenn man es toll findet, beherrscht zu werden, warum nicht. Aber imho ist entmachten immer eine gute Idee.

"Homophobie. Eine Phobie ist ein krankhafter Angstzustand"
Genau. Es gibt Studien (die Quellen müsste ich suchen), dass homophobe Männer auch von Homo-Pornos erregt werden, während tolerante, heterosexuelle Männer tatsächlich Hetero-Bilder brauchen. Homophobe haben also krankhaft Angst vor sich selbst.

"Die biologische Dezimierung des Bestands der Bevölkerung um ein Drittel innerhalb von drei Jahrzehnten."
In welchem Gebiet? Ach und denkt ihr nicht, das könnte an anderen Ursachen liegen? Weil zum Beispiel Homosexuelle in früheren Zeiten eher Suizid als Ehe begangen haben?

"Wir brauchen eine Reinheitsbewegung der Jugend."
Diese Formulierung assoziiere ich mit Ideologien, mit denen ich eindeutig nichts zu tun haben will…

"Werden sie die Notwendigkeit erkennen, das Thema Sexualität aus dem Privatraum der Gemeinschaft nach außen zu tragen und zum Ansatzpunkt der Evangelisation zu machen?"
Bitte, wenn ihrs braucht. Aber glaubt nicht, dass ihr damit viele erreicht.

"Die Wurzel des Gender Mainstreaming steckt in marxistischem Boden."
Wenn man keine Argumente hat, kommt man mit den alten Feindbildern. Imo ist das Argumentation auf dem Niveau "geh doch nach drüben". Und ich finde, der gesamte Text ist nicht viel besser.

ugo, 10.03.2014, 10:19 Uhr
Antwort 3/32

Von Fußgängern und Radfahrern (1)
Ich möchte voranstellen und betonen: in meinen Ausführungen verurteile ich niemanden. Ich möchte aufzeigen, was Gender Mainstreaming eigentlich bedeutet. Und ich möchte fragen, was unser Schöpfer in der Bibel zu alldem sagt.

Was bedeutet denn eigentlich das Wort 'Gender'?
'Gender' ist vom lateinischen 'Genus' abgeleitet und meint das grammatikalische Geschlecht.
'Sexus' meint das natürliche biologische Geschlecht. Und 'Origo' meint das soziale Geschlecht.
In der Tat wird heutzutage das Wort 'Gender' allerdings für alle drei Dinge gleichzeitig verwendet, die Bedeutungen werden vermischt und aufgelöst bis keiner mehr so richtig weiß, worum es eigentlich geht.

Zunächst wird bestes Licht auf das Thema geworfen. Es ginge um Gleichberechtigung, um Gleichstellung von Mann und Frau. Freiheit, Toleranz, Gerechtigkeit und Gleichstellung (Anti-Diskriminierung) steht auf den Fahnen. Und so viele rennen mit – und es klingt ja auch nicht schlecht! Wenn aber die Wahrheit auf den Fahnen stünde, es würden bei weitem nicht so viele pro Gender reden.
Doch werfen wir einen Blick auf die Wahrheit, hinter die Kulissen...

Gender-Projekte werden auch in Kirchen und Gemeinden immer größer geschrieben. Und das klingt auch alles klasse: spezifische Gaben von Männern und Frauen fördern, liebevollerer Umgang miteinander, und auch Angebote für Männer, über ihren Glauben nachzudenken, ihre spezifisch männlich geprägte Frömmigkeit zu entfalten. Oh, aber dann sollte man genauer lesen im Dokumentationsband 'Das ist alles möglich. Gender Projekte in Nordelbischen Kirchgemeinden' der Nordelbischen Landeskirche:
>'Geschlechtergerechtigkeit' bedeutet in letzter Konsequenz die Überwindung des bipolaren Geschlechterkonstrukts hin zu einem Bild, das alle Möglichkeiten, die sich zwischen den Idealen von Männlichkeit und Weiblichkeit auftun, umfasst. Auch wenn uns dieses Konstrukt (männlich, weiblich) heute noch hilft, Unterschiede wahrzunehmen und einzuordnen, muss es, auch im Interesse all der Menschen, die aus diesem Schema herausfallen (Intersexuelle, Transsexuelle, Queer-Menschen), zur Dekonstruktion, zur Erweiterung und damit zur Auflösung des bipolaren Geschlechtermodells kommen.<
Hier geht es nicht um die viel propagierte Gleichstellung. Hier geht es plötzlich um die Auflösung von Unterschieden – keine Gleichstellung, sondern Gleichschaltung; doch Ungleiches gleich zu nennen, ist Irrsinn.

'Jeder wie er will!' lautet die Devise. Beziehungsweise: alles fängt harmlos mit Sprachveränderung und -verwirrung an: 'Jede/r wie sie/er will!' oder auch 'Jede*r wie sie*er will!'.
Auf dass alles richtig und möglich ist, was es neben 'Mann' und 'Frau' und deren Beziehung zueinander noch so gibt. Die Grüne Jugend (Nachwuchsorganisation Bündnis 90/Die Grünen) forderte 2007 eine Förderung durch gesetzliche Regelungen für homosexuelle „Ehen“, polygame „Ehen“, Gruppen-“Ehen“ (bisexuell) und Geschwister-“Ehen“ mit allen Familienrechten oben drauf!
Laut Gender-Theorie sind alle Geschlechtsunterschiede nur soziale Konstrukte, von denen es sich zu befreien gilt. Dass es aber biologische und soziale Unterschiede gibt, die oft unmittelbar in Zusammenhang stehen, wird blind ignoriert. (Allein in jeder Körperzelle unterscheiden sich Frauen und Männer, das weiß auch die Wissenschaft schon länger. Oder: Frauen können Kinder gebären, Männer nicht. Daraus ergeben sich Rechte und Pflichten, die allerdings keiner unterschiedlichen Wertigkeit unterliegen (dürfen).)

Es gäbe mehr als zwei Geschlechter. Wie viele kann man nicht sagen, denn es soll ja niemand eingeschränkt werden, jeder soll sich entfalten wie er möchte. ('er' bezieht sich in diesem Moment logischerweise auf 'der Mensch', nicht auf 'der Mann')
An diesem Punkt frage ich mich: Was sagt Gott in seinem Wort dazu?
Ganz zu Anfang ist davon die Rede, dass Gott die Menschen als Mann und Frau geschaffen hat. Ganz klar.

gluehwurm, 21.03.2014, 18:43 Uhr
Antwort 4/32

Von Fußgängern und Radfahrern (2)
Aber zunächst noch dieser Vers: „Wohl dem Volk, des Gott der HERR ist“ (Psalm 33, 12). Find ich eine klasse Zusage – wer den Herrn als seinen Gott hat, dem wird`s wohl sein (und ich glaube, dass damit nicht zuallererst das leibliche Wohl gemeint ist). Und: „Ich bin der Herr, euer Gott. Richtet euch nach meinen Geboten! Jedem, der sie befolgt, bringen sie Leben.“ (3.Mose 18, 4-5)

Und jetzt zur freien Ausübung von Sexualität: eindeutig sind die Anweisungen Gottes im dritten Buch Mose, 18. Kapitel:
Niemand soll mit Blutsverwandten schlafen, noch mit der Mutter, Schwester, Stiefschwester, Halbschwester, noch mit den Enkeln, Blutsverwandten der Eltern, Schwiegertochter, Schwägerin, mit der Frau eines anderen Mannes, Männer sollen nicht miteinander schlafen, niemand soll mit Tieren verkehren.
Auch im Neuen Testament bei Römer 1, 18ff. finden wir eindeutige Worte: gleichgeschlechtliche Beziehungen sind nicht im Sinne Gottes.

Aber Gott hat doch die Menschen geschaffen! Gott liebt doch die Menschen! Warum gibt es dann Menschen, die das eigene Geschlecht anziehend finden? Oder sich nicht zuordnen können/wollen? Oder, oder, oder...?
Eine Antwort steht im selben Kapitel: „Weil die Menschen Gottes Wahrheit mit Füßen traten, gab Gott sie ihren abscheulichen Leidenschaften preis.“ (Römer 1, 26)
Und trotzdem liebt Gott die Menschen! So oft steht das in der Bibel. Das eine schließt das andere nicht aus!
Und weil Gott uns liebt, gibt er uns Anweisungen, wie wir am besten leben sollen – und zwar fernab verbotener sexueller Ausübungen.
Und ich bin mir sicher, dass Gott niemanden, der solche Neigungen empfindet, verstößt, wenn er nur Hilfe bei IHM sucht. Gott ist doch kein Unmensch!

Jedem ist klar, dass ein Hund vier Beine hat. Ist dem nicht so, handelt es sich um einen Unfall oder eine Missgeburt. Bisher war es der Welt halbwegs klar, dass Gott den Menschen als Frau und Mann geschaffen hat und dass es da paar Unterschiede gibt.
Plötzlich wird aber alles, was neben 'Mann' und 'Frau' existiert, als natürlich dargestellt.

Gender-Verfechter erklären alles, was es an sexuellen Neigungen gibt, für gut. Und das genügt nicht. Sie fördern gar alle Neigungen jenseits von Beziehungen – ganz zu schweigen von Ehen – zwischen Mann und Frau. Und wenn man sich nicht entscheiden kann? Nicht so schlimm! Heute so, morgen so. Oder vielleicht auch alles.

Jemand läuft auf dem Bürgersteig neben einer Straße. Der Weg ist durch Schilder und farblich unterschiedliche Gehwegsteine in 'Fußgänger' und 'Radfahrer' geteilt. Wenn dieser Mensch nun plötzlich meinte, er wäre ein Radfahrer, so würden ihn alle mit großen, schiefen Augen ansehen. Dass er nun mal keine Räder an den Beinen hat, interessiert heute nicht mehr.

Was erst jetzt so massiv auf den Plan tritt, schwelt schon seit langem!
1995, 4. Weltfrauenkonferenz in Peking. Die 'Pekinger Aktionsplattform' soll diskutiert werden. „Mainstreaming a Gender Perspective“ - so steht es da. (→ 'mainstream' ist tatsächlich meist negativ konnotiert, aber hier kommt der Begriff aus den eigenen Reihen!)
Was im Vorfeld passierte und was während der Weltfrauenkonferenz geschah, dass Manipulationen durchgeführt wurden und was im Detail ausgehandelt wurde, ist haarsträubend, kann hier aufgrund der Komplexität aber nicht zureichend ausgeführt werden.
Die Journalistin Dale O'Leary war damals vor Ort und schrieb ein Buch darüber: 'The Gender Agenda'. Eine Kurzfassung des Buches kann unter folgendem Link eingesehen werden:

http://www.dijg.de/ gender-mainstreaming/ dale-o-leary-agenda-konzept-hintergrund/
(Bitte Leerzeichen entfernen.)

Diese Kurzfassung zu lesen, empfehle ich dringend!

gluehwurm, 21.03.2014, 18:44 Uhr
Antwort 5/32

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