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Gender Mainstreaming
Als 'lautlose Revolution' wurde Gender Mainstreaming schon oft betitelt. Und das stimmt, still und gewaltig hält das Gendern Einzug und durchdringt immer mehr Teile der Gesellschaft.
"Nieder mit Unterdrückung und Diskriminierung der Frau!" und "Gleichstellung!" - das propagiert Gender Mainstreaming. Aber es steckt noch viel mehr dahinter!
Gabriele Kuby hat dazu einen sehr guten Text verfasst. Ich bitte dich innigst, dich mit diesem Thema zu befassen. Es ist ein Thema, das alle betrifft und an den Kern von Leben und Kultur geht!

Hier der Link zu Kubys Text:
http://www.gabriele-kuby.de /wortmeldungen /gender-mainstreaming/
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gluehwurm, 13.12.2013


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Antworten 1-5 6-10 11-15 16-20 21-25 26-30 31-32

Von Fußgängern und Radfahrern (3)
O'Learys Zusammenfassung der Inhalte der Pekinger Aktionsplattform möchte ich hier allerdings hier anbringen:

1. In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter.

2. Da mehr sexuelles Vergnügen zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.

3. In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt; es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.

4. Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbsarbeit nachgehen.

5. Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

Eigentlich, wenn man seinen Verstand benutzt, den uns Gott nicht ohne Grund gab, muss dazu nicht mehr viel gesagt bzw. erklärt werden. Zu sagen, im Sinne von Aufstehen und Missstände richtig stellen, gibt es jedoch sehr viel!

Der erste Punkt.

>Mehr sexuelles Vergnügen.<
Mary Hunt veröffentlichte jenen Text:  „Stellen Sie sich vor, Sex unter Freunden wäre die Norm. Stellen Sie sich vor, genitale Interaktionen würden danach beurteilt, ob und inwieweit sie Freundschaft und Vergnügen fördern. (...) Vergnügen ist unser Geburtsrecht, dessen uns ein religiöses Patriarchat beraubt hat. (...) In meiner Vorstellung sehe ich Freunde, keine Familien, die in vollen Zügen das Vergnügen genießen, das uns zusteht, weil unsere Körper heilig sind.“
Das ist Wahrheitsverdrehung! Ja, unsere Körper sind heilig. Und Gott möchte in heiligen, reinen Körpern leben. Aber gerade durch Taten wie die im Text enthaltenen (Pornografie ist neben verbotenem sexuellen Verhalten nicht auszuschließen), entweihen wir unsere Körper – so Gottes Wort.

>Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen und die Abschaffung der Vollzeitmütter.<
Jene Unterschiede, die aber so eindeutig und nicht von der Hand zu weisen sind! Nicht nur die Gelehrten unserer Gesellschaft sollten das begreifen können!
Und Kinder bekommen ist neuerdings verpönt, das Schlechteste, was man tun kann. Da ist man plötzlich unfrei, kann sich nicht selbst verwirklichen. Dabei sind Kinder die größten Wunder!
Im Leben kommt es nicht auf Selbstverwirklichung an – und auch nicht auf (sexuelles) Vergnügen. Im Leben geht es um Gott. Durch egoistisches Tun wird es nie Frieden – den Gender Mainstreaming ja so sehr anstrebt – geben. Wahren Frieden und Liebe gibt es nur bei Gott, im Blick auf Gott und durch Seine Kraft durch den Blick zu meinen Mitmenschen! Und der Blick zu Gott sollte der erste Blick sein. Durch den Kontakt zu Gott, kann Er mir die Brille geben, die ich brauche, um meine Mitmenschen zu sehen.
Nun wird auch die Mutterschaft als Unterdrückung der Frau gesehen. Überhaupt werden alle Frauen unterdrückt – allein weil sie Frauen sind und in diese sozialen Unterdrückungsstrukturen gezwängt werden. Schuld daran sind die Männer! Und deshalb gilt es, den Mann in seinem Wesen zu vernichten. So betreiben Gender-Aktivisten in Berlin Jungenarbeit mit dem Ziel, deren Identität als Mann zu zerstören.

„Sage mir, welches Männerbild du hast, und ich sage dir, welches Frauenbild du vertrittst. Und umgekehrt.“, so Prof.Dr.Dr. Rainer Mayer, Autor des Gender - Informationsblattes der Bekenntnisbewegung 'Kein anderes Evangelium'. „Mannsein und Frausein entfalten sich in der Polarität.“
Mann und Frau sind ungleich und unvollkommen – und eben darin bedürfen sie der Vereinigung. Doch statt die Gegebenheiten hinzunehmen, werden Jungen im Kindergarten angeleitet, sich zu schminken und mit Puppen zu spielen, Mädchen mit Autos. Beim 'Girls and Boys Day' am 27.03.14 sollen Jungs für frauentypische, Mädchen für männertypische Berufe interessiert werden.

Ich denke, Gleichberechtigung beginnt in Ehen, die unter dem Schutz Gottes stehen, und wo Männer und Frauen sich darum bemühen; wo Männer ihre Frauen auf Händen tragen und lieben (Ist es nicht ein großartiges Versprechen: Ich werde dich lieben bis ans Lebensende!). Und gerade in dieser „Schutzatmosphäre“ können und sollen Wunder entstehen! Sex und Kinder finden genau da ihren richtigen Platz. Etwas so Intimes, Geheimnisvolles darf doch nicht dem Schmutz vor der Haustür preisgegeben werden!

gluehwurm, 21.03.2014, 18:46 Uhr
Antwort 6/32

Von Fußgängern und Radfahrern (4)
Zweiter Punkt.

>Abtreibung<
Hier kommt nun auch dieser Punkt ins Spiel. Zu dem Thema gibt es ein eigenes Diskussionsforum. Dass ich Abtreibung grundsätzlich ablehne, habe ich da bereits zum Ausdruck gebracht. Unser Herr ist ein Gott des Lebens, nicht des Todes! Und er hat uns versprochen, in jeder noch so misslichen Lage bei uns zu sein.

>Förderung homosexuellen Verhaltens<
Dazu habe ich auch schon weiter oben im Text geschrieben. Paulus bringt es ganz klar in Römer 1, 18ff auf den Punkt.

Dritter Punkt.

>Frühsexualisierung von Kindern und Jugendlichen<
Dass Sex in die Ehe gehören sollte, habe ich oben auch schon erwähnt. So auch die Bibel: 1.Korinther 6, 18. Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott für uns nur das Beste will!
Doch hier wird das ganze Gegenteil angestrebt. So früh wie möglich, soll das sexuelle Vergnügen losgehen. Resultat daraus wiederum: Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder. (siehe Punkt Eins, Anleitung zum Spiel im Kindergarten) Ein weiterer höchst absurder Punkt! Wo bitte kann denn Erziehung besser stattfinden als in einer funktionierenden Ehe? Was werden das für Kinder, wenn die Eltern keine Rechte mehr an ihren Kindern haben? Kinder haben ein Recht auf gute Erziehung! Was hier abgeht, ist Kinderschändung.

Vierter Punkt.

Dass alle Frauen jeder Zeit einer Erwerbstätigkeit nachgehen sollen geht natürlich Hand in Hand mit Punkt Eins. Seit wann und warum ist die Mutterschaft und Kindererziehung keine Arbeit? Seit wann und warum ist das bitte eine Ungerechtigkeit gegenüber Frauen? Es ist die größte und verantwortungsvollste Arbeit, die eine Mutter an ihrem Kind tun kann! Wer sonst könnte ein Kind besser erziehen? Voraussetzung sind natürlich gute, vorbereitete Umstände. Gerade hier muss der Staat Familien unterstützen, damit diese funktionieren und Kinder so gut es geht heranwachsen können.
Doch plötzlich sind alle so 'familienphob' und unser Staat schaufelt fröhlich weiter an seinem Grab.
Kurze Zwischenfrage: Was ist mit den Frauen, die gerne längere Zeit zu Hause blieben, um sich um ihre Kinder zu kümmern? Diese Frauen werden einfach übergangen.
Die Welt braucht keine erzwungene 50/50-Quotenregelung. Es gibt Tätigkeiten, die aufgrund von Körperbau und Wesen mehr Männern liegen, und andere wiederum mehr Frauen. Über diese Unterschiede kann nicht einfach hinweggesehen werden (Dass es getrennte Frauen- und Männer-Fußballweltmeisterschaften gibt, kommt nicht von ungefähr!). Wie soll durch solche Maßnahmen Gleichberechtigung geschaffen werden? Darüber hinaus vertrete ich nicht die Meinung, dass beispielsweise jeder Mann in seiner Freizeit am Auto schrauben muss!

Punkt Fünf.

Wenn nicht schon vorher, dann erinnert mich spätestens dieser Punkt an Bilder und Berichte aus dem Dritten Reich und der DDR. Von oben nach unten wird eine Ideologie durchgedrückt, die in einer demokratischen Diskussion keinen Bestand hätte. So wurde die 'Gender Perspektive' 1995 von der UN-Vollversammlung zur Pflicht für alle UN-Maßnahmen erklärt. Im Mai 1999 wurde dies dann im Amsterdamer Vertrag rechtlich verbindlich für alle Mitgliedsstaaten festgeschrieben. Wer nicht mitspielt wird ausgelacht. „Nationalsozialismus 1933-1945 – das Thema ist doch durchgekaut! Wir haben daraus gelernt und es wird nie wieder so etwas passieren!“, habe ich schon oft gehört. Leider stecken wir mittendrin! Und jetzt können wir uns entscheiden, ob wir mitlaufen oder gegen den Hauptstrom schwimmen. „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich, und wer sich nicht für mich einsetzt, der führt die Menschen in die Irre!“, sagt Jesus in Matthäus 12,30.

gluehwurm, 21.03.2014, 18:48 Uhr
Antwort 7/32

Von Fußgängern und Radfahrern (5)
Das Gender Mainstreaming – Programm hat einen Kulturbruch inne. Gegen die Mehrheit der Welt werden Werte und Normen ausgebrochen. Was der Geist der Zeit sagt, der aus einem völlig überfüllten Luxusleben spricht, sollte dringlichst auf Wahrheitsgehalt geprüft werden! In diesem Fall sehe ich nichts, was der Wahrheit, von der ich in der Bibel lese, entspräche. Wer meint, kontra Gender – Denken entspräche dem tiefsten Mittelalter, liegt falsch: Gottes Weisungen für ein gutes und gerechtes (Zusammen-)Leben existieren und gelten seit Anbeginn der Welt (1.Mose 2,15) und haben heute noch ebenso Gültigkeit. Wer meint, der Mensch könne und solle sich so verhalten, wie es ihm gerade passt, sollte im gleichen Atemzug nachlesen, was damals mit Sodom und Gomorra geschah (1.Mose 18/19).

Was kann man alternativ tun?
Nun: es gilt, Ehen, Familien und Kinder (bekommen) wieder ins rechte Licht zu stellen und zu pflegen. Intakte Familien können nicht gebrochen werden.
Von Wohlstands- und egoistischem Denken sollten wir uns verabschieden. Wir müssen zurück zu Gott. 'Gerechtigkeit' meint nach der Bibel 'gemeinschaftstreues Handeln'. Ich kann nicht nur fragen, wie die Gesellschaft mir gerecht wird – ich muss mich fragen, was ich tun kann, sie zu fördern.


>„Es ist alles erlaubt“, sagt ihr. Das mag stimmen, aber es ist nicht alles gut für euch. … Vielmehr wurde auch unser Körper zum Dienst für den Herrn geschaffen. Deshalb ist es Gott nicht gleichgültig, wie wir damit umgehen.< (1.Korinther 6, 12-13)




Ich bedanke mich, dass du diesen Text gelesen hast.
Ich hoffe, dass ich damit einen Denkanstoß und etwas mehr Licht in diese verworrene Thematik geben konnte. Bitte, beschäftige dich auch noch weiterhin mit dem Thema!
Bei Fragen oder Bedarf an Info-Material kannst du dich gern an mich wenden.

Gott segne uns und lehre uns, auf seinem lichten Weg zu bleiben!


der gluehwurm



Informationsquellen:
„Biblische Anthropologie und das Gender-Mainstreaming-Programm“ von Prof.Dr.Dr. Rainer Mayer, 2011
http://www.dijg.de/ gender-mainstreaming/ dale-o-leary-agenda-konzept-hintergrund/

gluehwurm, 21.03.2014, 18:49 Uhr
Antwort 8/32

Shared Space 1
Na, da hast du mir aber zu lesen, denken, antworten gegeben. Einiges kann ich sofort beantworten, über einige deiner Thesen/Meinungen muss ich tatsächlich länger nachdenken. Ich hoffe, ich denke daran, auch das in den nächsten Tagen zu beantworten.
Bitte entschuldige, dass ich (auch deshalb) ziemlich unstrukturiert schreibe.

Als erstes - das finde ich gerade spontan am einfachsten, und außerdem beziehe ich auch meinen Titel darauf - zu deinem Bild von Fahradfahrern und Fußgängern. Warum gibt es Rad- und Fußwege? Sie wurden von Menschen angelegt, die einen flüssigen Automobilverkehr garantieren wollten, und deshalb die Verkehrsmittel trennen. Als Gegen-/Alternativkonzept wurde in den 1990er Jahren in den Niederlanden "Shared Space" entwickelt und seither weltweit getestet: Durch den Wegfall von Bordsteinkanten, Schilder, Ampel und aller Regeln außer "Rechts vor Links" und gegenseitiges Rücksichtnehmen mit voller Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer führen zu starken Abnahmen von Unfallzahlen, kürzerer Reisezeit bei niedrigerem Tempo (kein Stop-and-Go) und Lebensqualitätsverbesserer für die Anwohner. Lediglich brauchbare Blindenleitsysteme für solche Straßen müssen noch entwickelt werden (wobei man da auf einem guten Weg zu sein scheint). Fuß-, Rad- und Autowege sind also noch neuere (19.Jhd) und beklopptere Konstruktionen als männlich und weiblich.

Das Thema Abtreibung, da stimme ich dir zu, brauchen wir hier nicht mehr durchzukauen.

>Hier geht es nicht um die viel propagierte Gleichstellung.
Hier geht es plötzlich um die Auflösung von Unterschieden – keine Gleichstellung, sondern Gleichschaltung; doch Ungleiches gleich zu nennen, ist Irrsinn.<
Es geht bei dem Zitat, auf das sich diese deine Aussage bezieht, aus meiner Sicht eben gerade nicht um Gleichschaltung und Gleichmacherei, sondern darum, die Vielfalt der Geschlechter, die nunmal unzweifelhaft existiert (Inter*, Trans*) anzuerkennen, und diese Menschen nicht auf Krampf in das Männlich/Weiblich-Schema einzupressen.

Zu deiner Kritik am Wort Gender.
Nach meiner Wahrnehmung wurde hier lediglich genus und origo zusammengefasst, nicht unbedingt glücklich, aber imho auch keine Katastrophe, denn bei Personen sollte sich der genus meiner Meinung nach am origo orientieren.

"Bisher war es der Welt halbwegs klar, dass Gott den Menschen als Frau und Mann geschaffen hat" - der christlichen vielleicht. Dass diese (zumindestens bis vor 400 Jahren) nur ein kleiner Teil der Erde ist, vergisst du.

ugo, 23.03.2014, 21:09 Uhr
Antwort 9/32



Shared Space 2

Zu dem Pekinger Papier möchte ich, bevor ich eventuell auf deine Argumente eingehe, direkt meine Meinung zu den Thesen aus der von dir zitierten Kurzfassung schreiben.

zu 1. "In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter."

Ob es tatsächlich weniger Menschen braucht, oder die Menschen auch in ihrer derzeitigen und zukünftigen Zahl auf der Erde leben können, ohne sie vollends zu zerstören, halte ich nicht für ausgemacht. Zumindestens müsste sich aber einiges in Wirtschaft und Gesellschaft ändern. Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen können nicht abgeschafft werden, weil sie zum großen Teil nicht existieren, die wenigen realen (und nicht imaginären) existierenden Unterschiede sind auch nicht veränderbar. Abschaffen kann man höchstens die unterschiedliche Behandlung von Männern und Frauen, überhaupt von Menschen aufgrund einer (vermuteten) Gruppenzugehörigkeit. Stattdessen sollte man auf die Gegebenheiten jedes einzelnen Menschen persönlich eingehen, ohne nach Herkunft/Alter/Geschlecht zu pauschalisieren.
Und wenn ein Mensch sich dauerhaft im Dienstgrad "Mutter" befinden will, soll sie es tun, sie soll sich aber auch frei dagegen entscheiden können. Natürlich brauchen Kinder ein Umfeld, in dem sie geborgen aufwachsen können. Aber das lässt sich einfach nicht auf die Mutter oder die Eltern reduzieren, das könnte in einer freien Gesellschaft wesentlich mehr (ältere) Menschen umfassen, die nicht zwangsläufig mit dem Kind verwand sind. Eben weil Kinder die größten Wunder sind.

zu 2. "Da mehr sexuelles Vergnügen zu mehr Kindern führen kann, braucht es freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle"
Jep. warum auch nicht? Ich wollte es vermeiden, möchte aber doch kurz auf mein Verhältnis zu Abtreibung eingehen. Auch ich finde Abtreibungen tendenziell doof, ich finde aber Verbote so richtig scheiße, deshalb läge es mir fern, einer Frau zu verbieten, abzutreiben. Ein Mensch besteht eben nicht nur aus Fleisch und Blut, sondern (und meiner Ansicht nach ist das der wichtigere Teil) aus Beziehungen zu anderen Menschen (aber auch nichtmenschlichen Tieren, Pflanzen oder Sachen). Sklaven kann man (als Herr oder Unbeteiligter) deshalb als Nicht-Mensch ansehen, weil er eben keine Beziehungen eingehen kann/darf. Ein ungeborenes Kind besteht auf dieser Ebene lediglich aus der (vermutlich einseitigen) Beziehung von der Mutter und (schwächer) vom Vater. Wenn diese sich dazu entscheiden, diese Beziehung aufzugeben, ist das eine schwere Entscheidung dieser, und nur dieser Menschen.
"und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt."
Na, da bin ich auch skeptisch. Es sei denn, es bezieht sich darauf, dass Menschen, die sowieso homosexuell fühlen, ermutigt werden sollen, ihre Homosexualität auch zu leben.

zu 3. "In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt"
Ob das ein Unterricht bringen soll, oder lieber woanders - aber in dem Ziel, dass Kinder und Jugendliche ihre Sexualität entwickeln können, stimme ich überein.
"es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder."
Es braucht die Abschaffung der Rechte irgendwelcher Menschen über irgendwelche anderen Menschen. Aufgrund der (idealerweiße) liebevollen Beziehungen zwischen Eltern und Kindern ist es natürlich, dass Kinder vorwiegend mit ihren Eltern zusammenwohnen und von ihnen lernen - es sollte ihnen aber freistehen, sich selbsttätig andere Bezugspersonen zu suchen, wenn sie traurigerweiße mit ihren Eltern nicht klarkommen. Dazu wäre aber auch eine Gesellschaft nötig, wo Kinder eben so wertvoll sind, dass Menschen bereit sind, ihre Rolle als selbstgewählte Bezugsperson des Kindes zu akzeptieren und gut und liebevoll auszufüllen.

ugo, 23.03.2014, 21:40 Uhr
Antwort 10/32

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